'Entlader' mit variabler Last return
Akku Entlader
Projekt: 'Entlader' mit variabel schaltbarer Last
Kontakt: DL2LTO
 
Einleitende Worte:
Der hier vorgestellte 'Entlader' dient zum Überprüfen der Belastbarkeit von Netzteilen oder Akkus. Dazu bennötigt man eine veränderbare Last. Die entsprechende Last wird durch variable Zuschaltung von Halogenglühlampen, sogenannte Niedervolt-Spotlampen, hergestellt. Simpel aber wirksam.
Schaltungsbeschreibung:
Mit den 3 Schaltern S1, S2 und S3 wird entsprechend einer Matrix die Leistung geschaltet. Die Schalter haben eine Mittelstellung, einen Ruhekontakt. Damit ist es möglich mehr Variabilität bei der Leistungseinstellung zu bekommen. Zusätzlich ist noch ein Ein/Aus Schalter S4 vorgesehen, um ein Amperemeter einzuschleifen. Wenn S4 überbrückt ist eine Anzeige nicht möglich. Bei offenem S4 kann an einem angeschlossenen Amperemeter die gezogene Stromstärke direkt abgelesen werden. Bei Akkus, die bei Last schnell in an ihre Grenze kommen ist eine solche zusätzliche Kontrolle hilfreich. Gleichzeitig läßt die Helligkeit der Lampen nach. Ein Zeichen, daß die Quelle in eine kritischen Bereich betrieben wird. Bei Akkus muß streng auf eine Tiefenentladung geachtet werden. Dazu habe ich eine Unterspannungsabschaltung realisiert, d.h. bei ca. 11 Volt wird die Entladung automatisch abgebrochen.
An den Buchsen kann die zu beurteilende Quelle angeschlossen werden. Das kann ein Netzteil, ein Akku etc. sein.
Die Schalter müssen die maximale Stromstärke schalten können. Weiterhin muß auf einen genügend großen Leiterquerschnitt der Verbindungskabel geachtet werden. Es fließen immerhin bis zu 10 A. Auch ist im Betrieb darauf zu achten, dass neben der großen Helligkeit auch große Wärme produziert wird! Also Achtung, Glühlampen NICHT abdecken!
Da die Lampen auf einem Sockel gesteckt wurden, ist eine ausreichende Lastvariabilität durch Austausch der Lampen gegeben. Das Gehäuse mit Aludeckel hat die Abmaße 120x70x35.
Schaltung:
Details:
Gesamtansicht. Vorne die Schalter S1, S2 und S3. rechts der Schalter S4 und die Buchse für das Amperemeter. Auf dem Gehäuse sind die sechs Halogen-Stiftsockellampen in den Sockeln zu sehen.
Gesamtansicht
Ansicht von der Rückseite. Hier habe ich noch mal eine Matrix für 12,5V aufgeklebt. So hat man die Matrixkombination schnell im Blick.
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